Rundstrecke

MSC stark vertreten

Rundstreckenrennen werden, anderes als die Rallyes auf permanenten Rennstrecken ausgetragen. Hier ist insbesondere die Hausrennstrecke des MSC Wahlscheid, nämlich die berühmt berüchtigte grüne Hölle der Nürburgring Nordschleife hervorzuheben.

Im Rundstreckensport gibt es zumindest zwei feste und verlässliche Größen: der Untergrund aus Asphalt und die Strecke. Wie der Name schon sagt, wird beim Rundstreckensport auf einer asphaltierten Rundstrecke um die Bestzeit gefahren – der Schnellste gewinnt!

Die Fahrzeuge, die sich im Rundstreckensport messen, könnten allerdings nicht unterschiedlicher sein:

Vom Formel-Wagen über die Tourenwagen, Sportwagen, Serien- bzw. Straßen-Fahrzeuge bis hin zu den Oldtimern.

Der DMSB beschreibt den Rundstreckensport auf seiner Homepage mit folgenden Worten

Deutschland ist mit seinen vielen Rundstreckenkursen sicherlich eines der führenden Länder, vor allem mit der international bekannten und verehrten Nordschleife am Nürburgring. Aber auch der Hockenheimring, der Eurospeedway in der Lausitz und die Motorsportarena in Oschersleben haben sich schon über die deutschen Grenzen hinaus einen Ruf gemacht, ebenso wie der Norisring, der Stadtkurs in Nürnberg, der Sachsenring und das Schleizer Dreieck

Quelle:www.DSMB.de

Aus Sicht des MSC sind im Rundstreckensport nachfolgende Serien,die allesamt mit Tourenwagen bestritten werden nennenswert.

Langstreckenmeisterschaft Nürburgring VLN

Wenn man von der Nordschleife und dem MSC spricht, dann spricht man auch immer von der Langstreckenmeisterschaft am Nürburgring. Der MSC ist gerade mal 2 Jahre älter als die größte und populärste Breitensportrennserie Europas, bei der Punkte in bis zu 26 Klassen vergeben werden. Alleine die Klassenvielfalt lässt schon auf die unterschiedlichen Fahrzeuge, die dort am Start sind schließen, denn hier tummelt sich ein BMW 318is genauso wie ein Werksaudi R8, eine Porsche Armada aus dem Hause Manthey und derzeit 8 Mercedes SLS aus der AMG Tuning Schmiede. Hier fährt der Hobbyist gegen so Profigrößen wie Hans Joachim „Striezel“ Stuck.

Die Aktiven des MSC Wahlscheid konnten dieser Serie schon mehrfach Ihren Stempel aufdrücken in dem Sie die Meisterschaft gewonnen haben.

24h Stunden - Rennen

Neben der Langstreckenserie ist das größte Rennen der Welt ein Betätigungsfeld für die Aktiven des MSC. Aber hier ist der MSC nicht nur mit den Fahrzeuglenkern unterwegs. Auch in der Organisation des Rennens sind Aktive des MSC eingebunden.

Mit Walter Hornung stellt der MSC den Rennleiter des 24h Mega Events.

 

RCN Rundstrecken Challenge Nürburgring - die Stufe zwischen GLP und VLN

Neben der Langstreckenmeisterschaft ist ein weiteres Betätigungsfeld der MSC Aktiven im Rundstreckensport die „Rundstrecken Challenge Nürburgring“. Diese Serie entstammt dem Rallyesport und wurde früher als Leistungsprüfung gefahren. In Ableitung von Verbindungsetappe und Wertungsprüfung bei der Rallye adaptierte man bei der RCN die Verbindungsetappe als Sollzeitrunde und die Wertungsprüfung als Sprintrunde

Die Rundstreckenchallenge teilt sich auch wieder in eine RCN Light und in die eigentliche RCN.

In der RCN Light wird anstatt der kompletten Rundendistanz von 15 Runden nur eine Distanz von 8 Runden gefahren, was die Sache schlußendlich auch kostengünstiger macht.

Es ist kein Fahrerwechsel möglich.

Im RCN / RCN Light kann mit Beifahrer gefahren werden, muß aber nicht.

Damit die ganze Sache auch kostenmäßig noch tragbarer ist, darf in der Mitte der Veranstaltung ein Fahrerwechsel gemacht werden.

Ein Highlight der RCN ist immer der Start als Rahmenserie beim 24h Rennen.

Youngtimer Trophy

auch hier findet man die Aktiven des MSC auf der Rundstrecke

Der Begriff “Youngtimer” wurde 1993 geschaffen, als Egon Meurer und Hans Schnock ihre Idee vom jüngeren historischen Motorsport verwirklichten. Die Fahrzeuge der Homologationsjahre 1966 bis 1976 waren zwar zu jung um Oldtimer zu sein, aber sie zählten schon zur Automotorsport-Historie.

Technisch und optisch müssen die Fahrzeuge, die an der Serie teilnehmen wollen, entsprechend ihrer damaligen Homologation vorbereitet werden.

Man unterscheidet vier Zeitepochen:

von 1966 – 1971
von 1972 – 1975
von 1976 – 1981
von 1982 – 1988

Den Begriff YOUNGTIMER mussten Egon Meurer und Hans Schnock zunächst einmal erfinden. 1993 setzten sich die beiden mit ihrer Idee dann durch und waren auf Anhieb erfolgreich. Mit gerade mal 35 Autos trat die Serie 1993 zum ersten Mal zu einem Rennen der YOUNGTIMER TROPHY auf der Nordschleife an. Im Rahmen des 24-Stunden-Rennens erlebten die Gründerväter begeisterte Zuschauer, die die Autos ihrer Jugend wieder fahren sahen. Das 500-km-Rennen auf dem Nürburgring war wiederbelebt.

Seit 1997 schreiben sich regelmäßig weit mehr als 200 Teams in die YOUNGTIMER TROPHY ein.

Da wir bei den hier vorgestellten Serien immer von reinen Motorsportveranstaltungen sprechen, bei denen der Wettbewerbscharakter u. a. auf der gefahrenen Geschwindigkeit beruht, muß hier das Fahrzeug und auch das Fahrerequipment (neben Helm ist komplette Fahrermontur Pflicht) den aktuellen Sicherheitsanforderungen des DMSB entsprechen.

Nur eine Straßenzulassung wie bei der GLP reicht nicht aus.