Feierlicher Jahresabschluss der Saison 2011
Von Rolf Derscheid/Günther Wolff
Wahlscheid – Bei einer festlichen Jahresabschlussfeier
ehrte der Motorsportclub Wahlscheid seine aktiven Fahrer und schloss eine
überaus erfolgreiche Saison 2011 ab.
Heinz Frins, 1. Vorsitzender des MSC Wahlscheid,
eröffnete das 36. Jahresabschlussfest im festlich geschmückten „Saal Wacker in
Lohmar-Breidt. In seiner kurzen Ansprache hob er das aktive Engagement des
Clubs in sehr vielen Motorsportdisziplinen als aktive Teilnehmer oder als
organisierenden Club hervor. Er bedankte sich für die Unterstützung der
einzelnen Teilnehmer und Helfer, wobei er aus dem Helferkreis Heidi Überschar,
Eric Ritter und Denni Adler für Ihren besonderen Einsatz auszeichnete. Die
Aktiven des Vereins decken mit Läufen von Slalom, Rallyemeisterschaft,
Youngtimer-Trophy, Gleichmäßigkeitsprüfung (GLP), historischen Wagensport, ADAC
Classic-Car-Cup und dem Rundstreckenrennsport viele
Motorsportveranstaltungssparten ab.
Ebenfalls hob er die hervorragende Jugendarbeit in
der seit 7 Jahren bestehenden Jugendkartgruppe des Vereins hervor.
Neben den sportlichen Aktivitäten ist der Verein
auch im organisatorischen Bereich bei Motorsportveranstaltungen an
entscheidender Stelle vertreten. Mit Walter Hornung stellt der MSC Wahlscheid
den Rennleiter beim internationalen ADAC 24h-Rennen auf der Nürburgring
Nordschleife.
Bei den vielschichtigen Motorsportdisziplinen gelang
es dem aktiven Club aus dem Aggertal, in den ADAC-Nordrhein Meisterschaften und
Pokalwettbewerben 2011 sich wieder ganz vorne zu platzieren. So konnten die
Teams Susanne Kusch/Stefan Kusch und Andrea Derscheid/Rolf Derscheid die Plätze
2 und 4 in der Pokalwertung „Gleichmäßigkeitsprüfung“ verbuchen.
Die ganz schnellen Piloten der deutschen Rallyeszene
sind ebenfalls im MSC zu Hause. Der MSC stellt mit Günther Werner und Co Hans
Peter Schmitz die Meister des deutschlandweit ausgefahren BMW 318is Cups. Das
Duo konnte sich auch mit hauchdünnem Vorsprung die Meisterschaft im
„Schottercup“ auf Ihrem schnellen BMW 318is E30 sichern. Markus Schulz
komplettiert mit dem 2. Platz die Gau Wertung im ADAC Bereich Rallye.
In der Pokalwertung „Mannschaften“ trug sich der MSC
Wahlscheid mit seinen mehr als 50 Aktiven mit deutlichem Abstand wie auch in
2010 in die Siegerliste ein.
Wie jedes Jahr wurde die interne Clubwertung mit
Spannung erwartet. Heinz Frins und Walter Hornung ehrten die Platzierten.
Ergebnisse zur Auswertung hatten mehr als 40 Aktive eingereicht. Diese
wurden in den Sparten Rallye, Rundstrecke,
Lizenzfreier Sport und für die
Altersklasse 16-28 Jahre in der Nachwuchswertung von Klaus-Dieter
Überschar ausgewertet.
Im Lizenzfreien Sport belegte Eric Ritter vor Martin
Jansen den Spitzenplatz.
Die Nachwuchswertung konnte Holger Überschar vor Sabrina Frins/Frederik
Nowak und Markus Schulz für sich entscheiden.
In der Sparte Rallye ging an den Meistern kein Weg vorbei,
so dass Günther Werner/Hans-Peter Schmitz sich hier den ersten Platz teilten
und somit den Titel Clubmeister in Sparte Rallye für sich verbuchen konnten.
Ihnen folgte auf Rängen 2 und 3 die Youngster Markus Schulz und Martin Jansen.
Die Sparte Rundstrecke ging, wie auch im Vorjahr,
wieder an den Langstreckenpiloten Rolf Derscheid. Ihm folgte auf Platz 2 der
ADAC Procar Pilot Guido Thierfelder und mit dem Ehepaar Susanne und Stefan
Kusch ein Team aus der GLP Aktiven.
Den hart umkämpften clubinternen Wanderpokal konnte
Rolf Derscheid zum 6. Mal für ein Jahr mit ins heimische Much nehmen.
Die Planungen für die Saison 2012 laufen bereits
wieder auf Hochtouren. Im Februar 2012 findet der erste Rallye Wertungslauf für
die Fahrer des MSC Wahlscheid statt. Ferner wird der MSC sein Engagement mit
weiteren Teams in der Rundstreckeneinsteigerserie „GLP“ verstärken und so
Newcomer an den Rundstreckensport heranführen.
Aktuelle Informationen zu den Aktivitäten des MSC
Wahlscheid sind im Internet unter www.MSC-Wahlscheid.de oder auf dem am
ersten Donnerstag im Monat stattfindenden Clubabenden im Gasthaus „Aueler Hof“
in Wahlscheid jederzeit verfügbar.

Saisonabschluss beim Klassiker „Rallye Köln-Ahrweiler“
Die Rallyeteams des „MSC
Wahlscheid“ fahren auf den zweiten Platz der Mannschaftswertung
VON GÜNTHER WOLFF
Mayschoß/Wahlscheid - Georg Berlandy mit Co-Pilot Peter Schaaf gewinnen die Rallye Köln-Ahrweiler zum siebten Mal. Der Vorjahressieger Paul Jerlitschka mit Co-Pilot Dietmar Mochbeenden die Rallye auf Rang vier. Das tolle Herbstwetter raubte Ihnen die Möglichkeit sich weiter vorne zu platzieren. "Die Leistung der drei besserplatzierten Fahrzeuge war einfach zu hoch, Regen hätte uns besser gefallen", so Jerlitschka. Für die Teams des MSC Wahlscheid endete die Rallye erfolgreich.Die Mannschaft des MSC, mit den Teams Jansen/Jansen, Strauch/Reinders, Tillmanns/Vohl, Schulz/Schulz, konnten in der Mannschaftswertung auf Rang zwei hinter der Renngemeinschaft Oberberg fahren.
Heinz-Robert Jansen mit Sohn
Martin beendeten die Rallye auf Rang neun im Gesamtklassement. In der Klasse
belegen die Wahlscheider Rang drei hinter Gesamtsieger Berlandy/Schaaf und
P.Jerlitschka/Moch! Dirk Strauch, diesmal
mit Beifahrer Karl Eduard Reinders,
fuhren in der extrem stark besetzten Klasse auf Rang acht. Schon auf Rang zehn
konnten sich das Team Dirk Tillmanns/Fritz-Walter Vohl platzieren. Christian
Kopinok, im ersten Jahr am Steuer eines Rallyefahrzeuges mit Co Klaus Weber,
gelang es sich sofort dahinter zu platzieren. Youngster Markus Schulz mit
Beifahrer Sebastian Schulz beendeten die „Ahrweiler“ auf dem dritten Rang Ihrer
Klasse.
Ein für den MSC Wahlscheid erfolgreiches Jahr ging mit diesem
Rallye-Klassiker zu Ende. Die nächste Rallye findet dann Anfang Februar im
Taunus statt.

„Alles ganz und wieder auf dem
Treppchen“
Wie
schon beim 8. Lauf zur Langstreckenmeisterschaft Nürburgring war die Klasse V4
wieder nur mit acht Fahrzeugen besetzt, wieder war die Leistungsdichte enorm
hoch. Bei allerbesten Wetterbedingungen begann pünktlich das Zeittraining. Am
Ende des Tages konnte sich Teamchef Rolf Derscheid über zwei Podestplätze, aber
vor Allem über zwei unbeschädigte Fahrzeuge, freuen.
Michael
Flehmer ging als erster Fahrer bei Sonnenschein, aber sehr kühlen
Streckenverhältnissen, auf die Jagd nach einer guten Startposition. Wie auch
die anderen Fahrer ließ er dies jedoch vorsichtig angehen. Schon früh kam er
wieder an die Box um an Oliver Hoenig, diesmal als Gastfahrer im BMW 325i des
„Team Derscheid“ aktiv, zu übergeben. Er nutzte das Zeittraining um sich an das
für Ihn neue Fahrzeug zu gewöhnen. So blieb es Rolf Derscheid Überlassen für
eine gute Startposition zu sorgen. Mehr als Rang vier sollte aber am Ende nicht
herauskommen. Bei freier Strecke sorgten immer wieder die „Schnellen“ Fahrzeuge
dafür dass er an wichtigen Passagen Schwung verlor und somit eingebremst wurde.
Matthias Butz konnte den „Kleinen“ auf
Rang zwei der Klasse V2 platzieren.
Wie
immer war es Michael Flehmer welcher die Aufgabe des Startfahrers übernahm. Bis
kurz vor dem geplanten Boxenstopp hatte er sich auf Rang drei der Klasse
vorgekämpft, als dann das Rennen bedingt durch zahlreiche Unfälle und damit
verbundenen Einsatz aller Hilfs-und Rettungsfahrzeugen mit der roten Flagge abgebrochen werden
musste. Als nach fast 90 Minuten der Neustart erfolgte galt die Devise für
Oliver Hoenig, „Nichts riskieren, Position halten!“ Viele weitere Unfälle und damit verbundene Behinderungen
machten dies jedoch nicht einfach. Außer einem kleinen Verbremser mit leichtem
Stoßstangenkontakt, sollte Ihm dies auch gelingen. Kommentar Rolf Derscheid:
„Er hat seinen Job gut gemacht!“
Mit genügend großem Abstand
auf die Verfolger übergab er das Fahrzeug an Rolf Derscheid. Als dann der
Konkurrent in der Klasse V4, das Team
Schmickler, nach einem Dreher ausschied, war Platz zwei auf dem Siegertreppchen
in greifbarer Nähe. Durch eine fehlerfreie Fahrt, trotz weiterhin durch weitere
Unfälle erschwerten Bedingungen, schaffte er es mit über zwei Minuten Vorsprung
vor dem dritten der Klasse um 18.00 Uhr
die Ziellinie zu überfahren.
Bei Matthias Butz und Martin Hörter, unterwegs im BMW
318is in der Klasse V2 lief zunächst alles nach Wunsch. Butz konnte trotz aller
Behinderungen auf der Strecke die zweite Position halten. Als dann Martin
Hörter das Fahrzeug übernahm schien zunächst alles in Ordnung zu sein. Zunächst
konnte er die von Butz vorgelegten Rundenzeiten bestätigen, dann jedoch wurden
sie immer größer. Das Fahrzeug wurde wegen möglicher Probleme an die Box
geordert. Bei der Überprüfung konnte zunächst nichts festgestellt werden. Als
der Wagen dann jedoch wieder auf den eigenen Rädern stand, war der Zeitverlust klar:
Der Vorderreifen hatte fast keine Luft mehr. Mit neuem Reifen begann er dann
die Aufholjagd. Leider war jedoch mehr als der dritte Rang der Klasse nicht
mehr möglich. Der Abstand zum Zweitplatzierten war einfach schon zu groß.
Am Ende konnte man jedoch mehr als zufrieden sein,
beide Fahrzeuge waren ganz. Der „Große“ beendete den 9.Lauf der diesjährigen
Langstreckenmeisterschaft auf Rang zwei , der „Kleine“ in der Klasse V2 auf
Rang drei.
Der nächste Lauf der Langstreckenmeisterschaft und
zugleich auch der Saisonabschluss findet am 29.10.2011 statt.
Das Letzte herausgeholt
„Team Derscheid“
beendet den achten Lauf zur Langstreckenmeisterschaft auf Rang 3 der Klasse V4
VON GÜNTHER WOLFF
Nürburgring/Much – „Alles richtig gemacht, aber trotzdem nur Rang 3“, so der Kommentar von Teamchef Rolf Derscheid. Nachdem das Training zum achten Lauf der Langstrecken-meisterschaft (VLN) 2011, welches von Unfallstellen und einer langen Ölspur geprägt war, beendet war, stand fest, dieses Rennen wird nicht leicht werden. Um einen Podestplatz einzufahren müssten die besten Fahrer mit Ihren Fahrzeugen geschlagen werden.
Wie immer übernahm Michael Flehmer den Start, bei welchem er sich aus als allen frühen Rangeleien heraushielt. Bis auf einen kleinen Rempler sollte die Rechnung auch aufgehen, als die ersten Überrundungen begannen befand sich der BMW 325i auf Rang 2 der Klasse V4. Die drei Erstplatzierten kamen dann in Runde neun gemeinsam an die Box. Nachdem die Fahrzeuge getankt und die Fahrer gewechselt waren, ging Rolf Derscheid fast zeitgleich mit den anderen Teams wieder auf die Strecke. Bei den nun anstehenden Überrundungen entbrannte ein erbitterter Positionskampf. Mal wurde der BMW des privaten Teams aus Much auf Position zwei, mal auf drei geführt. Bis kurz vor Rennende trennten Rolf Derscheid nur 0,5 Sekunden von Rang zwei. Am Ende wurde das Rennen für das „Team Derscheid“ nach hartem aber fairen Kampf auf Rang drei abgewunken.
Noch besser machte es „Der Kleine“ aus dem Team. Der BMW 318is, wie immer unterwegs mit den Fahrern Martin Hörter und Matthias Butz. Nachdem man sich im Training aus allen Scharmützeln herausgehalten und die vierte Startposition herausgefahren hatte, wurde man im Rennen durch die hervorragende Taktik im Team und fast fehlerfreie Fahrt mit der Spitzenposition belohnt. Einzig eine Schrecksekunde durch einen Dreher in Streckenabschnitt „Adenauer Forst“ durch Kontakt mit einem Kontrahenten während eines fairen Kampfes, musste durchlebt werden. Beide Fahrzeuge konnten jedoch ohne Kontakt mit den Leitplanken das Rennen fortsetzen. Nach einem sehenswerten fairen Kampf wurde dann das Rennen um 16 Uhr auf Position eins für die „Kleinen“ abgewunken.
Der nächste Lauf im Langstreckenpokal findet am 15. Oktober statt. Der Kampf um die besten Startpositionen beginnt um 8.30 Uhr, Start des Rennes ist um 12.00 Uhr.

Michael Flehmer im Positionskampf mit den Kontrahenten auf Rang 2 liegend.
Eifelwetter bereitet Probleme
Team Derscheid belegt
beim 6h-Rennen Rang zwei der Klasse V4
VON GÜNTHER WOLFF
Much/Nürburgring – An der Entschlossenheit und am Können der Fahrer hat es nicht gelegen. Die Stammbesatzungen der beiden Fahrzeuge des "Team Derscheid" wurden beim 6h-Rennen in den Klassen V4 durch Vater Wolfgang Kudrass und Klasse V2 durch Alexander Kudrass, verstärkt. Nach fast sechs Stunden Renndistanz wurde das zweite 6h-Rennen im Rahmen der Langstrecken-meisterschaft Nürburgring (VLN) 2011 bei extrem heftigen Regen durch die Rennleitung abgebrochen. Zu diesem Zeitpunkt belegte der BMW 325i in der Klasse V4 den zweiten Rang, der "Kleine" in der Klasse V2, Rang drei.
Schon beim verregneten Training zum 7. Lauf der diesjährigen Langstrecken-meisterschaft wurde schnell klar, dass das Rennen gefährlich werden würde. Schon beim Zeittraining ereigneten sich viele Unfälle auf der durch Regen, Öl und Schmutz extrem schmierigen Strecke. Die Piloten des "Großen", Michael Flehmer, Wolfgang Kudrass und Teamchef Rolf Derscheid gingen jeweils nur für zwei Runden auf die Strecke. Keiner hatte eine freie Runde, trotzdem gelang es Rolf Derscheid das Fahrzeug auf dem vierten Startplatz der Klasse zu platzieren.
Michael Flehmer, wie immer der Startfahrer, ging, da die Strecke zu diesem Zeitpunkt noch relativ nass war, mit Regenreifen an den Start. Nachdem die fast 200 Autos die Ideallinie nach zwei Runden nahezu komplett trocken gefahren hatten, entschied das Team auf profillose Slicks zu wechseln. Kaum befand sich das Fahrzeug wieder auf der Strecke, verdunkelte sich der Himmel und setzte starker Regen ein. Michael Flehmer sah sich gezwungen auf Slicks weiterzufahren. Bei dann sintflutartigem Regen blieb keine andere Wahl als wieder auf Regenreifen zu wechseln. In Runde 14 übergab er dann das Fahrzeug an Wolfgang Kudrass, welcher durch beherzte Fahrweise auf Rang zwei der Klasse vorfahren konnte. Nach 8 Runden übergab Kudrass dann das Auto an Rolf Derscheid, welcher den Vorsprung bei abtrocknender Piste auf die Konkurrenz weiter ausbauen konnte. Einzig den Führenden der Klasse konnte er nicht mehr einholen. Auf Platz zwei liegend wurde dann das Rennen bei extrem heftigen Regen von der Rennleitung vorzeitig abgebrochen.
Der Besatzung des Fahrzeugs in der Klasse V2, pilotiert durch Matthias Butz, Martin Hörter und Alexander Kudrass, erging es nicht anders. Auch Sie hatten mit den unsteten Wetterverhältnissen zu kämpfen. Ständiger Wechsel von Regen-und Trockenreifen und ein zwischenzeitlicher Tausch der Antriebswelle ließen Startfahrer Matthias Butz nicht so richtig in Schwung kommen. In Runde neun übergab er das Fahrzeug an Martin Hörter welcher mit den Streckenverhältnissen besser zurecht kam und sogar den Rückstand von einer Runde aufholen konnte. In Runde 19 übergab er das Fahrzeug dann an Youngster Alexander Kudrass. Dieser fühlte sich sichtlich wohl in dem kleinen Derscheid-BMW und gab mächtig Gas. Doch auch sein Einsatz reichte nicht um Platz zwei zu erreichen. Als das Rennen abgebrochen wurde, lag das Trio auf Rang drei der Klasse.
Rolf Derscheid: " Es war
für beide Teams ein sehr schwieriges Wochenende. Alle Fahrer und das gesamte
Boxenteam haben einen sehr guten Job gemacht. Die Mechaniker haben wieselflink
gearbeitet. Wir haben ein langes, schwieriges Rennen unfall- und schadensfrei
auf zwei guten Positionen hinter uns gebracht. Lange nicht alle Teams können
das von sich behaupten."

Aus zwei mach eins
Aus zwei Veranstaltungen und zwei Teams
jeweils das Beste gemacht
VON GÜNTHER
WOLFF UND ROLF DERSCHEID
Liebenau/Wahlscheid
- Im Juli stand mit der 46.
Visselfahrt ein Lauf im Rallyekalender
der Aktiven des MSC Wahlscheid auf dem Programm. Aus diversen Gründen machten
sich diesmal nur 2 Teams des MSC auf den über 300 km weiten Weg nach Liebenau, in den Landkreis Nienburg/ Weser nahe
Diepholz.
In die
diesjährige Visselfahrt wurde auch die Rallye „Buten un Binnen“ integriert, so
dass die Teams an diesem Wochenende eine Doppelveranstaltung mit jeweils knapp
35 Wertungskilometern zu absolvieren hatten. Die Veranstaltungen zählten zu den
Wertungen im Gaupokal und der Youngtimer Rallye Trophy, wo es galt wichtige
Meisterschaftspunkte zu sichern. Für Mensch und Technik war diese
Doppelveranstaltung sehr anspruchsvoll. Sie fand auf dem Gelände der IVG statt,
welches über ein umfangreiches Straßennetz inmitten einer ehemaligen
Munitionsfabrik, erbaut in Zeiten um 1930 verfügt. Dieses einmalige
Rallye-Areal, welches mit ca. 1300 ha viele Streckenvariationen bietet,
verlangt Fahrer und Beifahrer mit unzähligen Kurven, zwischen unendlichen
vielen Bäumen und Gräben alles ab.
Die Teams
Strauch/Jansen sowie Tillmanns/Vohl starteten bei beiden Veranstaltungen und
konnten die schweren Wertungsprüfungen erfolgreich beenden.
Da Iris
Paulusen, die Stammbeifahrerin von Dirk Strauch Mutterfreuden entgegensieht,
holte sich Dirk Strauch mit Martin Jansen eine kompetente „Schwangerschaftsvertretung“ auf den heißen
Sitz. Martin Jansen, der normalerweise auf dem heißen Sitz bei Vater Heinz aus
dem Rallyeaufschrieb ansagt und Dirk Strauch kam nach anfänglichen
Gewöhnungsproblemen immer besser zurecht und fuhren auf Rang drei und zwei in
ihrer stark besetzten Klasse.
Das 2. Team des
MSC, Dirk Tillmanns und Fritz-Walter Vohl fuhren konstante Zeiten und wurden
schlussendlich mit Platz fünf und vier in der gleichen Klasse belohnt.
Mit diesen
guten Platzierungen konnten wichtige Punkte für die diversen Wertungen
gesichert werden, so dass sich die Anreise mehr als gelohnt hat.

3 Teams des MSC Wahlscheid unter
den Top Ten
MSC Wahlscheid gewinnt erneut die Mannschaftswertung
VON
KLAUS-DIETER UEBERSCHAR UND ROLF DERSCHEID
Nürburgring/
Wahlscheid - Mit 8 Teams reihte sich der MSC
Wahlscheid in das mit 167 Teilnehmern
voll besetzte Starterfeld bei der „Venntrophy“ des MC Roetgen ein. Neben
den „alten Hasen“ versuchten auch sehr
viele Neulinge, die Nordschleife bei dieser Gleichmäßigkeitsprüfung zu
bezwingen. Bei guten äußeren Bedingungen nahmen die Teams auf der 20,5 km
langen alt ehrwürdigen Nordschleife die Prüfung um die Hundertstelsekunden auf.
Denn bei der Gleichmäßigkeitsprüfung geht es nicht um schnelle, sondern um
konstante, bis auf die hundertstel Sekunde genaue Runden. Trotz der vielen
Fahrzeuge kennzeichnete das faire Miteinander der Konkurrenten diese
Veranstaltung und war der Garant für den reibungslosen Verlauf. Lediglich
wenige technische Defekte führten zu Ausfällen.
Bei den Aktiven des MSC
hielt diesmal die Technik und alle Teams kamen in Wertung an. Die Abstände der
Einzelplatzierungen in den Top Ten rücken immer näher zusammen. Sie liegen auf
einem wesentlich höheren Niveau als noch im letzten Jahr.
Erstmals
in dieser Saison standen 3 Teams des MSC unter den ersten 10 in der Serie.
Stefan und Susanne Kusch, die Vizemeister 2010, freuten sich über ihren zweiten
Platz. Andrea und Rolf Derscheid beendeten
die Veranstaltung als achte mit 1/100 Sekunden Vorsprung vor Klaus-Dieter und
Holger Ueberschar, die mit dem neunten Platz äußerst zufrieden waren.
Einen
hervorragenden 14. Platz erzielten Frederic Nowak und Sabrina Frins. Dieses
Team hat sich im Lauf der Saison stetig verbessert und fährt nun um die
Spitzenplätze mit.
Die
weiteren Platzierungen lauten Platz 26 für Heinz und Birgit Frins, sowie Platz
28 für die Brüder Thomas und Klaus Vosen.
Die
anderen Teams platzierten sich im Mittelfeld.
Mit
der hervorragenden Teamleistung gewann der MSC Wahlscheid mit deutlichem
Abstand auch die Mannschaftswertung.

Ausgetrickst!
Team Derscheid erlebt Höhen und Tiefen beim Langstreckenpokal
VON GÜNTHER WOLFF
Nürburgring/Much - Das 51. ADAC Reinoldus-Langstreckenrennen gewannen Mattias Ekström, Timo Scheider und Frank Stippler im Audi R8 LMS von Phoenix-Racing. Bei den ersten vier Saisonrennen waren Modelle der Marken BMW, Mercedes-Benz, Ferrari und Porsche erfolgreich. Das Team Derscheid erlebte ein Wochenende mit Höhen und Tiefen. Beide Fahrzeuge des Privatteams aus Much beendeten das Zeittraining jeweils auf Rang drei Ihrer Klasse. Durch etliche nasse Streckenabschnitte war Vorsicht geboten, das Rennen sollte letztendlich bessere Platzierungen bringen. Wie immer übernahm Michael Flehmer den ersten Teil der Jagd durch die „Grüne Hölle“. Durch Fahrzeuge aus anderen Klassen bedrängt, konnte diese Position jedoch nicht gehalten werden. Um eine Kollision zu vermeiden musste er die Ideallinie verlassen und den „Vierten“ seiner Klasse passieren lassen. Vom fünften Rang aus startete Flehmer dann seine Aufholjagd. Schnell war die alte Reihenfolge wieder hergestellt und die Jagd auf die Führenden begann. Als die Konkurrenten in Turn neun die Boxen ansteuerten, konnte Flehmer eine weitere Runde fahren und die Führung übernehmen. In Runde zehn, nach einem Boxenstopp in Rekordzeit, übergab er das Fahrzeug an Teamchef Rolf Derscheid, welcher diese Position bis zum Rennabbruch 15 Minuten vor normalem Rennende durch einsetzenden Regen, halten konnte. Der erste Klassensieg in der Klasse V4 war geschafft!
Doch die Freude hierüber sollte nicht lange währen. Der Zweitplatzierte der Klasse hatte Protest eingelegt, die mitgeführte Treibstoffmenge sei zu groß, deshalb könne das Fahrzeug auch länger fahren als die Konkurrenz. Eine Überprüfung des SERIENTANK ergab dass die Füllmenge um 0,63 Liter von der Angabe abweicht. Der Zweitplatzierte kannte diese Schwachstelle des Serientanks aus eigener Erfahrung und machte die Offiziellen darauf aufmerksam.
Genau das Gegenteil geschah dem anderen Fahrzeug des Team Derscheid in der Klasse V2. Matthias Butz und Martin Hörter, beendeten nach wiederholt fehlerfreier Fahrt die Serie der zweiten Platzierungen und gewannen erstmalig Ihre Klasse nachdem der Führende sein Fahrzeug aus der Wertung genommen hatte.
Stimmen:
Rolf Derscheid, Teamchef:
„Alle im Team, die Fahrer, die Boxencrew und
die Zeitnahme haben einen tollen Job gemacht. Nur so waren die Erfolge machbar.
Dass es am Ende für unser Fahrzeug in der Klasse V4 anders kam, die Schuld
liegt alleine bei mir. Ich hätte mich nicht auf die Angaben von BMW verlassen
dürfen. Ich hätte es jedoch als fair empfunden, wenn der Wettbewerber zuerst zu
mir gekommen wäre statt direkt zu den technischen Kommissaren zu gehen. Wir
haben jetzt sieben Wochen Zeit diese Regelabweichung zu beseitigen. Dann werden
wir wieder zuschlagen und hoffentlich unsere Leistung bestätigen. Matthias Butz
und Martin Hörter haben alles richtig gemacht, sich mit überlegter Fahrweise
den zweiten Rang erkämpft. Das der Führende der Klasse V2 sein Fahrzeug am Ende
aus der Wertung genommen hat, brachte den ersten Klassensieg in dieser Saison.“
Verkehrsstau in der Boxengasse
Team Derscheid verliert den 4. Lauf der Langstreckenmeisterschaft in
der Boxengasse
VON GÜNTHER WOLFF
Nürburgring/Much – Historischer Porschesieg beim vierten Lauf der Langstrecken-meisterschaft Nürburgring - der erste Sieg eines Hybrid-Fahrzeuges ! Nachdem bei den vergangenen Läufen der Meisterschaft die anderen Hersteller wie BMW, Mercedes-Benz und Ferrari jeweils auf dem höchsten Podest standen, siegte jetzt ein Porsche des Porsche-Manthey Teams. Dies und die Vielfalt der verschiedenen Fahrzeuge macht den besonderen Reiz dieser Rennserie aus. Das Team Derscheid beendete den Lauf mit beiden Fahrzeugen in ihren Klassen auf Rang zwei.
Nachdem das Zeittraining unfallbedingt zehn Minuten vor dem regulären Ende abgebrochen wurde, lagen beide Fahrzeuge des Privatteams aus Much auf der besten Startposition in den Klassen V2 und V4. Durch umfangreiche Reparaturarbeiten an den Leitplanken verzögerte sich der Start um 45 Minuten. Wie gewohnt übernahm Michael Flehmer den ersten Teil der Hatz im schnellen BMW 325i der Klasse V4 über die Nordschleife. Trotz extremen Verkehr und etlichen Gelbphasen gelang es Ihm diese Position bis zum Boxenstopp sicher zu halten. Zuviel Verkehr an der Box verhinderten dann den planmäßigen Stopp mit Fahrerwechsel, Tanken und Reifenwechsel und somit den ersten Sieg in der Klasse V4 mit Rolf Derscheid und Michael Flehmer.
Das Fahrerduo Butz/Hörter scheinen den zweiten Rang der Klasse V2 gepachtet zu haben. Wie schon bei den vergangenen 3 Läufen beendeten Sie das Rennen nach fehlerfreier Fahrt auf dem schon gewohnten Rang.
Zitate:
Rolf Derscheid: „Michael hat
im ersten Teil des Rennen einen tollen Job gemacht. Trotz der zahlreichen
Gelbphasen konnte er den Vorsprung aus dem Zeittraining nicht nur halten,
sondern ausbauen. Wäre der Boxenstopp so perfekt ausgegangen wie wir es durch
unsere Crew gewohnt sind, hätten wir den ersten Klassensieg einfahren können.
Dies war aber leider durch andere Fahrzeuge vor unserer Box nicht möglich. Ich
konnte meinen Klassenkonkurrenten nicht mehr einholen. Aber wir hatten trotzdem
einen Erfolg zu verbuchen. Das Fahrzeug ist das erste Mal in dieser Saison
„ganz ganz“ geblieben.“
Michael Flehmer: „Bedingt
durch die zahlreichen Gelbphasen war es schwierig eine gleichmäßige Rundenzeit
zu fahren. Trotzdem gelang es mir den Vorsprung von Runde zu Runde ein wenig
auszubauen. Aber leider hat alles nichts genutzt. Als ich die Box anfuhr konnte
ich durch den Andrang an der Box nicht auf die zum Tanken benötigte Position
fahren. Viel Zeit ging verloren, welche Rolf dann trotz allergrößtem Einsatz
nicht mehr aufholen konnte.“

Rallye Youngster Markus Schulz vom MSC Wahlscheid beim ADAC
Rallye Masters erfolgreich
VON
GÜNTHER WOLFF UND ROLF DERSCHEID
Wahlscheid/Nalbach - In Nalbach/Saarland fand der 3. Lauf zu den ADAC
Rallye Masters sowie der Euro-Rallye-Trophy statt. Markus Schulz trat mit
seinem Co Sebastian Schulz in seinem Opel Kadett GSI zu diesem Lauf an. Es
waren abwechslungsreiche Prüfungen rund um den 414 Meter Hohen Berg „Liter
Mont“ mit insgesamt 115 km Wertungsprüfungen zu absolvieren. Mehrfach änderte
sich die Reihenfolge beim Kampf um die besten Platzierungen. Von 63 gestarteten
Teams erreichten nur 34 das Ziel. Zumeist sorgte die Technik bei dieser anspruchsvollen
Rallye für das vorzeitige Aus. Schnelle Asphaltpassagen, enge Wirtschaftswege
sowie auch einzelne Schotterstücke verlangtem dem angehenden Technikermeister
und seinem Co alles an Können ab.
Nachdem
am Donnerstag die WP`s besichtigt und der Aufschrieb gemacht werden konnte,
stand am Abend der erste Aufschlag in Piersbach, einem Ortsteil von Nalbach an.
Auf dieser Prüfung wurde der erste Roll Out mit der neuen Bremsanlage am Opel
Kadett dann erfolgreich absolviert. Ein sich anbahnender Defekt konnte im
Service behoben werden.
Am
Samstagvormittag startete dann die eigentliche Veranstaltung über insgesamt 9
Wertungsprüfungen . Hierbei mussten 2 Rundkurse sowie eine Sprintprüfung,
welche je dreimal gefahren wurden, absolviert werden.
15
hochkarätige Konkurrenten, die teilweise echte Highend Rallye Autos an den
Start brachten, traten in der Klasse bis 1600 ccm gemeinsam mit Schulz an.
Allein hier hatte der Wahlscheider Youngster schon mit erheblichen Nachteilen
im Material zu kämpfen.
Desto
höher ist die fahrerische Leistung einzuordnen. Das Opel Duo bewegte sich mit
dem GSI auf den ersten Kilometern unter den ersten 30 im Gesamtklassement.
Leider
forderte die schnelle Strecke auch bei Schulz Tribut in Form einer
nachlassenden Bremse. Das Duo musste sich die Bremse auf den verbleibenden
Kilometern sehr gut einteilen um das Ziel zu erreichen. So wurde nicht direkt
zu Beginn einer Prüfung attackierten, sondern mit Bedacht die Bremse
eingesetzt. Das Team kam so sehr gut durch und fand sich nach 6 Wertungsprüfungen
überraschend auf dem 19. Platz in der Gesamtwertung, sowie dem 3. Platz der
Klasse wieder. Auf der dann folgenden 23 km langen WP 7, der so genannten
„Königsetappe“ kollabierte aber die
Bremse und der Motor wurde immer heißer, so war an Angriff nicht mehr zu
denken. Zudem lief das schnelle Opel Duo noch auf einen langsameren Teilnehmer
auf welcher nicht überholt werden konnte. Hier verlor das Team viel Zeit. Als
es in die letzten beiden Prüfungen ging bot Markus Schulz sein gesamtes Können
auf und trug die marode Technik noch in die Wertung. Schlussendlich war auf der
Zielrampe in Nalbach der 3. Platz in der Klasse und einen mehr als
Zufriedenstellender 16. Gesamtplatz erreicht, was dem mit der Technik hadernden
Team in diesem starken Starterfeld ein zufriedenes Schmunzeln ins Gesicht
zauberte.
Mit
der Wertung aus der Litermont-Rallye konnte das Duo Schulz /Schulz trotz zwei
Nuller Ergebnissen in der ADAC Junior
Cup Wertung auf den sechsten Rang vorrutschen.
Der
vierte Vorlauf der ADAC Rallye Masters findet am 17./18. Juni in
Stemwede/Ostwestfalen statt.

Zweikampf um Zehntelsekunden
Topplatzierungen für
Rallyeteams des MSC Wahlscheid
VON GÜNTHER WOLFF
Birkenfeld/Wahlscheid – Aprilwetter im Mai, mal trocken, mal nass. Die Rallyeteams bei der diesjährigen „Löwenrallye" des AMC Birkenfeld hatten es nicht leicht mit der Reifenwahl. Einen wahren Husarenritt legte das Vater/Sohn-Team Heinz-Robert und Martin Jansen auf Ihrem Opel Manta B bei dieser mit anspruchsvollen Sonderprüfungen versehenen Rallye hin. Am Ende der Veranstaltung musste man sich nur Walter Gromöller mit Beifahrer Klaus Brökelmann auf Ihrem bekannt schnellen Opel Ascona 400 in der Gesamtwertung der Youngtimer-Trophy 2011 geschlagen geben. In der mit den meisten Fahrzeugen besetzten Klasse Y07 bedeutete dies jedoch: „Klassensieg!" vor dem Remscheider Rallye-Team Paul Jerlitschka mit Beifahrer Dietmar Moch. Am Ende des Tages lagen die „Wahlscheider" 7.4 sec vor dem Gesamtsieger der „Rallye Köln-Ahrweiler 2010".
Bei der „Löwenrallye" zeigten auch die anderen Teams des MSC Wahlscheid die Zähne. Dirk Strauch mit Beifahrerin Iris Paulussen belegte einen hervorragenden vierten Platz der Klasse, das Team Dirk Tillmanns mit Beifahrer Fritz-Walter Vohl vervollständigten den Erfolg der Wahlscheid-Teams auf dem sechsten Rang.
„Mit den richtigen Reifen wäre bestimmt noch mehr drin gewesen. Wir sind ja alle auf „Slicks" gefahren, sonst hätten wir noch anders zugebissen!", so der Kommentar der Rallyepiloten aus dem Aggertal.

Vom Pech verfolgt
Team Derscheid
überzeugt bei 6h-Rennen auf dem Nürburgring
VON GÜNTHER WOLFF
Nürburgring/Much – Der dritte Lauf zur Langstreckenmeisterschaft
Nürburgring (VLN), diesmal als 6h-Rennen ausgetragen, endete mit einer
Premiere. Das Hankook-Team Farnbacher
errang auf einem Ferrari F458 mit Marco Seefried und Jamie Melo Junior am Steuer, den ersten Ferrari-Sieg in der
35-jährigen Geschichte der Serie. Die
weiteren Podestplätze belegten das Manthey-Porsche-Team mit Marc Lieb, Timo
Berhard und Arno Klasen auf Porsche 911 GT3 und
der von BMW-Motorsport eingesetzte BMW M3 GT mit Jörg Müller, Augusto
Farfus und Pedro Lamy.
Die Mannschaft um Teamchef Rolf Derscheid (MSC Wahlscheid) hatte in den
vergangenen 2 Wochen wieder viel Zeit in der Werkstatt verbracht um den BMW
325i nach dem Unfall durch Ausfall der
Bremsanlage beim letzten Lauf, wieder einsatzfähig zu bekommen. Nach diversen
Einstellarbeiten beim Freitagstraining, war das Fahrzeug wieder
"topfit" was dann auch mit dem zweiten Startplatz in der Klasse
belohnt wurde.
Michael Flehmer nahm wie immer zuerst Platz im Cockpit und übernahm die
Startphase. Doch schon in Runde zwei schien das Rennende nah. Ein Konkurrent
fuhr Ihm hart auf das linke Hinterrad, das Fahrzeug war kaum noch fahrbar. An
der Box wurde der Schaden, eine verstellte Hinterachsaufhängung, dann in
Rekordzeit, vom Team beseitigt. Nach nur 15 min Standzeit wurde die Aufholjagd
begonnen. Durch eine perfekte Boxenstrategie mit Tanken, Reifen- und Fahrerwechsel
und einer überragenden Leistung der Fahrer Michael Flehmer und Rolf Derscheid,
konnte der Rückstand auf den Klassenbesten, auf 5:44 min verkürzt und somit der
dritte Rang der Klasse V4 erkämpft werden. Bei dieser Topleistung wurde dann
mehrfach die eigene schnellste Rennrunde unterboten und die schnellste Runde
der Klasse V4 erreicht. Was wäre ohne den Rempler wohl alles möglich gewesen?
Das zweite vom Team Derscheid bestens präparierte Fahrzeug, der BMW
318is in der Klasse V2, erreichte pilotiert durch die Fahrer Matthias Butz,
Martin Hörter und Robert Baumann nach fehlerfreier Fahrt wieder den schon fast
gewohnten zweiten Platz der Klasse.
Wolfgang Kudrass, Vereinskollege aus dem MSC Wahlscheid, erlebte bei der
Jungfernfahrt, welche Leistung in dem vom Team Lingmann-Motorsport eingesetzten
BMW 1-er Coupé steckt. Bis zum ersten Fahrerwechsel konnte man die Klasse der
Spezialtourenwagen bis 3000 ccm souverän anführen. Bei einsetzendem Regen
endschied sich das Team dann auf Regenreifen zu wechseln. Diese Entscheidung
sollte sich dann aber als falsch erweisen - der Regen ließ schnell nach. Bis in
Runde 17 konnte man den zweiten Rang der Klasse behaupten, dann machte leider
ein Differentialschaden, hervorgerufen durch einen defekten Temperatursensor,
alle Hoffnungen zu Nichte.
Kommentare:
Michael Flehmer: „Ich
verspürte einen kräftigen Schlag auf der linken Seite. Danach war der Wagen
fast nicht mehr fahrbar. Mein Glück war, ich konnte auf direktem Weg die Box ansteuern.
Ein großes Lob an unsere Boxencrew welche den Schaden in kürzester Zeit beheben
konnte.“
Rolf Derscheid: „Das
war jetzt der dritte Zwischenfall beim dritten Einsatz. Das Auto hat ein tolles
Potential aber noch mehr muss ich mein ganzes Team loben ohne welches die
Aufholjagd nicht möglich gewesen wäre. Dann, noch am Ende, den dritten Rang zu
belegen war schon toll. Michael und ich haben aber auch 110% auf der Strecke
gegeben. Irgendwann wird es wohl klappen.“

Fast wie vor 4 Wochen
Team Derscheid
überzeugt wieder beim Langstreckenpokal
VON GÜNTHER WOLFF
Nürburgring/Much – Der zweite Lauf der Langstreckenmeisterschaft
Nürburgring 2011 war wieder ein Erfolg für diese publikumsnahe Rennserie. Bei
schönstem Sonnenschein war das Podium am Ende mit Teams von Mercedes, Porsche
und BMW besetzt. Chris Mamerow und Armin Hahne siegten auf Mercedes SLS AMG GT3
mit über 33 Sekunden Vorsprung vor dem Porsche-Team Timo Bernhard, Lucas Luhr
und Romain Dumas auf Porsche 911 GT3 R. Das Podium wurde komplettiert
durch die Mannschaft von BMW-Motorsport mit Dirk Müller, Dirk Werner und Dirk
Adorf im BMW M3 GT.
Doch nicht nur die großen, zum Teil werksunterstützten Teams machen den Reiz dieser Rennserie aus. Vielmehr die kleinen Privat-Teams, wie das „Team Derscheid“ aus Much beleben diese Serie.
Nachdem der BMW 325i beim Saisonauftakt vor vier Wochen, durch einen Unfall nach technischem Defekt, sehr stark beschädigt wurde, gelang es der Servicecrew das Fahrzeug wieder einsatzfertig zu bekommen. Nachdem sich das Fahrzeug beim Freitagstraining in einem hervorragenden Zustand präsentierte, konnte man das Zeittraining am Samstag auf dem dritten Rang beenden. Bei perfekten Rennbedingungen gelang es Michael Flehmer, wie immer als Startfahrer unterwegs, auf Rang eins der Klasse vorzufahren. Nach einem schnellen Boxenstop und Übergabe an Teamchef Rolf Derscheid, konnte neben der schnellsten Rennrunde der Klasse V4 auch ein Zeitpolster von 30 Sekunden auf den Klassenzweiten und fast acht Minuten auf den Klassendritten herausgefahren werden. Dieses beruhigende Zeitpolster sollte doch für den ersten Sieg in dieser Saison reichen. Doch um 15:58 Uhr schlug der Defektteufel wieder zu. Durch einen Totalausfall der Bremsanlage rutschte der BMW 325i von der Strecke und schlug mit dem Heck in die Reifenstapel ein. Mit diesem waidwunden Fahrzeug, gelang dann das fast Unmögliche, eine Runde "Grüne Hölle" fast ohne Bremse. Am Ende sollte es dann, durch den zuvor herausgefahrenen Abstand, noch zu Rang zwei der Klasse reichen. Das zweite in der Klasse V2 eingesetzte Fahrzeug vom "Team Derscheid" beendete das Rennen nach fehlerfreier Fahrt durch Martin Hörter und Matthias Butz ebenfalls wieder auf Rang zwei.
Rolf Derscheid: „Es war ein
tolles Gefühl mit dem neuen Auto die Klasse sicher anzuführen. Als ich um 15:58
Uhr meine letzte Rennrunde begann, war die Freude schon groß. Umso entsetzter
war ich dann einige Augenblicke später als ich im Highspeed Abschnitt
Tiergarten beim abbremsen feststellen musste, dass die Bremse keine Wirkung
mehr zeigte. Nur mit Handbremsunterstützung endete die Fahrt dann im
Reifenstapel. Das Fahrzeug ließ sich aber wieder starten und nach Rücksprache
mit der Box war für mich klar, ich würde das Rennen nicht kampflos beenden. Das
Rennen endet halt immer erst mit der Zielflagge."

Von 0 auf 100 in die
GLP-Saison
VON K.-D. Ueberschar / G. Wolff
Nürburgring/Wahlscheid - Innerhalb von 2 Samstagen musste die GLP-Mannschaft ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen. Bei jeweils idealen Streckenverhältnissen wurden wieder Spitzenplatzierungen erreicht. Es gab aber auch einige Enttäuschungen.
Am 6.4.2011 wurde die „Klingentrophy“ der MSG Solingen ausgetragen. Die erfolgsverwöhnten Teams des MSC-Wahlscheid starteten fast in gewohnter Form durch. Platz 3 mit Start-Nr. 3 für das Ehepaar Andrea und Rolf Derscheid. Die Vizemeister des letzten Jahres - auch ein Ehepaar - Susanne und Stefan Kusch fanden sich auf Platz 14 wieder. Für sie eine kleine Enttäuschung. Nach Rückfrage konnten sich beide nicht mehr erinnern wann sie zuletzt nicht mehr in den Top 10 waren. Das nächste Paar – Heinz und Birgit Frins – fuhren mit ihrem neu aufgebauten VW Golf auf Platz 17 ins Ziel. Weitere Spitzenplatzierungen erzielten Frederik Nowak und Sabrina Frins mit Rang 20 sowie die Gebrüder Vosen mit Rang 25. Der Mannschaftssieg fiel wieder an den MSC Wahlscheid.
Man könnte es als Drama bezeichnen. Der zweite Lauf, ausgetragen von der Scuderia-Augustusburg-Brühl, bot genauso ideale Rahmenbedingungen. Die gut aufgelegten MSC-Wahlscheider wollten natürlich wieder ihre herausragende Stellung im GLP-Sport unter Beweis stellen.
Das Fazit der Veranstaltung könnte lauten: Zum Teil gelungen, aber eigentlich war es eine Katastrophe. Die Platzierungen von Rolf und Andrea Derscheid als dritte, der Gebrüder Vosen als zehnte und Platz 19 für Klaus-Dieter und Holger Ueberschar passten noch ganz gut in die Strategie. Aber dann schlug der Defektteufel unbarmherzig zu. Das Ehepaar Frins musste mit einem gerissenen Gaszug in Runde 2 ausscheiden. Mit Elektrikdefekt verabschiedete sich in der zweiten Rennhälfte das Team Kusch . Damit waren zwei Garanten für eine vordere Mannschaftsplatzierung ausgefallen. Aber auch das dritte noch verbliebene Team Nowak/Frins bekam gegen Rennende noch erhebliche technische Probleme mit ihrer Antriebswelle. Sie humpelten zwar noch ins Ziel, waren aber dadurch nicht mehr in der Lage ihre Rundenzeiten wie gewohnt präzise zu bestätigen. Für ihr Durchhaltevermögen wurden sie mit Platz 35 belohnt. Man kann wirklich sagen: Mehr als Platz 4 für die Mannschaft des MSC-Wahlscheid war an dem Tag nicht drin.
Nach Regen kommt Sonnenschein. Mit diesem Motto freuen sich alle Teams auf die nächste Veranstaltung am 21. Mai 2011.

Hart und anspruchsvoll
Bei sommerartigen
Temperaturen kämpfen 110 Rallye-Teams um Punkte
VON GÜNTHER WOLFF
Altenkirchen/Wahlscheid – Der Wettergott muss Mitglied im MSC Altenkirchen sein. War das Wetter schon im vergangenen Jahr gut, so präsentierte es sich bei der 27. ADAC Westerwald Rallye 200 mit sommerlichen Temperaturen und Sonnenschein pur. Dementsprechend gut war auch die Stimmung bei den 110 teilnehmenden Teams. Lokalmatador Marco Koch mit Beifahrer Stefan Assmann konnte den Vorjahreserfolg allerdings nicht wiederholen. Schon in der ersten Sonderprüfung musste das Fahrzeug mit technischem Defekt abgestellt werden.
Somit war für das Team Berlandy/Schaaf der Weg frei für den Gesamtsieg. Nachdem in den WP´s 1 und 2 zwölf Sekunden Vorsprung auf den Gesamtzweiten, das Team Gromöller/Brökelmann herausgefahren waren, sollte dies bis zum Schluss ausreichen um mit 3,5 Sekunden den Gesamtsieg zu erringen.
Die Teams des MSC Wahlscheid konnten am Ende der Veranstaltung fast die gleichen Platzierungen erkämpfen wie schon im Jahr 2010. Martin Jansen, sonst auf dem "heißen" Sitz bei seinem Vater, starte diesmal als Beifahrer bei Dirk Tillmanns. Am Ende belegte das Team auf Opel Ascona A den vierten Rang in der Klasse der Youngtimerwertung.
Noch besser platzieren konnte sich das Team Dirk Strauch mit Beifahrerin Iris Paulussen. Nachdem die Rallye Kempenich in der letzten Sonderprüfung mit einem kapitalen Motorschaden beendet werden musste, befand sich nun nur der "Reservemotor" in schnellen Opel Ascona B. Die fehlenden Pferdestärken wurden nun im Westerwald durch Einsatz und fehlerfreie Fahrt ausgeglichen. Am Ende konnte man sich über Rang zwei der Klasse in der Youngtimerwertung und Rang achtzehn im Gesamtklassement freuen. Der Abstand zum Gesamtsieger der Rallye betrug am Ende nur 1:42 min. Alleine daraus ist ersichtlich wie gering die Zeitunterschiede zwischen den einzelnen Teams sind. Ein Dreher kann schon über Sieg oder Niederlage entscheiden.

Die Früchte hängen höher
Saisonauftakt der „ADAC-Rallye-Masters 2011“ mit dem Youngster-Team
Schulz/Schulz
VON GÜNTHER WOLFF
Stollberg/Wahlscheid – Bedingt durch Ihre Erfolge in der Saison 2010 wurde das Rallye-Team Markus Schulz/Wahlscheid mit Beifahrer Sebastian Schulz/Hannover in das Nachwuchs-förderprogramm des ADAC Nordrhein aufgenommen. Verbunden hiermit ist die finanzielle Unterstützung und somit die Teilnahme an den „ADAC-Rallye-Masters“. Hier gilt es fünf Vorläufe und zwei Finalläufe zu bestreiten welche im gesamten Bundesgebiet verteilt sind.
Beim Saisonauftakt in Stollberg im Erzgebirge galt es 98 Kilometer anspruchsvolle Wertungsprüfungen mit hohem Schotteranteil über zwei Tage verteilt zu meistern. Die erste Wertungsprüfung wurde bereits Freitagabend in Dunkelheit gefahren. Schnell wurde klar, hier liegt die Messlatte höher.
Markus Schulz: " Hier weht ein anderer Wind. Die Zeiten welche hier gefahren werden sind schon extrem. Technisch sind wir nicht so weit weg von der Konkurrenz. Aber wenn Du auch nur einen Fehler begehst, hast Du kaum noch Chancen. So haben wir am Samstagmorgen aufgrund eines Fehlers im Aufschrieb eine Runde zuwenig auf dem Rundkurs gefahren. Durch die dadurch erhaltenen fünf Strafminuten waren alle Hoffnungen auf eine gute Platzierung dahin. Wir sind trotzdem voll auf Angriff weitergefahren um Erfahrung zu sammeln."
Die gefahrenen Zeiten zeigten dann das Potenzial was in diesem jungen Team steckt. In der Endabrechnung reichte es noch für einen neunten Platz in der Division und 24. Platz in der Gesamtwertung. Somit konnten wenigsten ein paar Punkte für die Masterswertung mit ins Aggertal genommen werden.
Der nächste Lauf der
„ADAC-Rallye-Masters“ findet am 29.-30. April in Sulingen/Niedersachsen statt.
Bleibt zu hoffen dass die guten Ansätze aus dem Erzgebirge dort Früchte tragen.

.
Es hätte einen Einstand nach Maß werden können
Team Derscheid
beendet den 1. Lauf zum Langstreckenpokal 2011 mit lachenden und weinenden Auge
VON GÜNTHER WOLFF
Nürburgring/Much – Besser hätten die Bedingungen beim Start der
„Langstrecken-Meisterschaft-Nürburgring 2011" (VLN), nicht sein können. Bei
schon fast sommerlichen Temperaturen machten sich über 180 Teams vorbei an den
von Zuschauern äußerst gut besuchten Tribünen und der Nordschleife auf die Jagd
nach Punkten und Bestzeiten. Waren es in
der vergangenen Saison hier meistens die Porsche-Teams, welche zu besiegen
waren, konnte sich nun das BMW-Team über einen Doppelsieg freuen. Das
Siegertreppchen wurde komplettiert durch den Mercedes SLS AMG GT3 vom Black Falcon Team. Die Fans konnten
sich über eine beeindruckende Demonstration hochkarätigen Breitensports freuen, für
welchen diese Serie ja bekannt ist.
Auch die kleineren Teams wie das erfolgserprobte „Team
Derscheid", haben sich für diese Saison neue Ziele gesetzt. Bewegte man in
den vergangenen Jahren ein Fahrzeug in der Klasse V2 und dominierte die Klasse
regelmäßig, so wird nun ein zweites Fahrzeug in der Klasse V4 eingesetzt. Nach
Abschluss des Zeittrainings befand sich das Fahrzeug auf Rang zwei der zehn
Fahrzeuge zählenden Klasse.
Wie immer begann Michael Flehmer den ersten Teil der Teamarbeit. Immer wenn er sich auf Schlagdistanz an den Klassenführenden herangekämpft hatte wurde er durch andere Fahrzeuge und Unfälle behindert um die Führung zu übernehmen. Ebenfalls neu in dieser Saison ist der dritte Fahrer, Ralph Moog, welcher neben Teamchef Rolf Derscheid den schnellen BMW 325i durch die „Grüne Hölle" pilotiert. Dies tat der erfahrene Nürburgring-Kenner nachdem die Strecke für Ihn frei war, so gut, dass kurz vor der Fahrzeugübergabe an Rolf Derscheid, die Klasse mit zwei Minuten Vorsprung angeführt wurde. Doch dann machte ein technischer Defekt und dadurch hervorgerufener Unfall alle weiteren Hoffnungen zu Nichte.
Das zweite Fahrzeug des Teams aus Much, machte da weiter wo man in der vergangenen Saison aufgehört hatte. Mit den Fahrern Martin Hörter und Matthias Butz am Steuer, konnte man sich am Ende des Auftaktrennens nach fehlerfreier Fahrt und Teamarbeit über den zweiten Rang der Klasse freuen.
Bis zum nächsten Lauf der VLN-Serie am 30. April gibt es noch viel Arbeit für das kleine Privatteam aus dem bergischen Much.

Endspurt vor dem Saisonbeginn
Team Derscheid
startet in der neuen Saison mit neuem Fahrzeug in der „großen“ Klasse V4
VON GÜNTHER WOLFF
Much – Nachdem das „Team Derscheid“ in den vergangenen Jahren die Klasse V2 regelmäßig dominiert hat, aber aufgrund der immer geringer werdenden Klassenstärke die nötigen Punkte fehlten um auch in der VLN-Meisterschaft ganz vorne zu stehen, vor zwei Jahren reichte es zum „Vizemeister“, startet Teamchef Rolf Derscheid in diesem Jahr in der Klasse V4. Neben Rolf Derscheid werden Stammpilot Michael Flehmer (Heiligenhaus) und Ralph-Peter Moog (Korlingen) ins Lenkrad des BMW 325i greifen.
Rolf Derscheid: „Wir starten in diesem Jahr mit einem BMW 325i in der Klasse V4. Hier starten wesentlich mehr Autos und so können wir bei guten Platzierungen deutlich mehr Punkte mitnehmen“.
Gleichzeitig warnt Rolf Derscheid aber, sich schon in der ersten Saison große Hoffnung auf einen Gewinn der Meisterschaft zu machen. Nachdem das Fahrzeug in den Wintermonaten komplett auf die Bedürfnisse des Teams umgebaut wurde, gilt es jetzt zuerst Erfahrung mit dem Fahrzeug und in der neuen Klasse zu sammeln.
Da der Hauptsponsor in dieser Saison abgesprungen ist, stehen noch Gespräche mit potentiellen Sponsoren aus. Aus diesem Grund hat das Fahrzeug auch noch nicht die endgültige Lackierung. Dies dürfte aber bis zum Saisonstart am 2. April abgeschlossen sein.
Neben der Klasse neuen Klasse V4 wird aber auch das altbekannte Fahrzeug aus der Klasse V2 wieder an den Start gehen. Nachdem der Wagen in den Wintermonaten komplett überarbeitet wurde, greift Teamchef Derscheid hierfür auf Matthias Butz (Bergisch Gladbach) und Martin Hörter (Ransbach) als Fahrer zurück. Beide pilotieren ab dem ersten Lauf das V2 Auto in der „Grünen Hölle“.
Das Team Derscheid wird mit beiden Wagen an den zehn Rennen der VLN-Serie teilnehmen. In Planung ist ebenfalls die Teilnahme am 24h-Rennen auf dem Nürburgring.

Schönstes Frühlingswetter bei der „Rallye Kempenich
2011“
Georg Berlandy mit
Beifahrer Peter Schaaf gewinnen die "Kempenich",
MSC Wahlscheid wird
zweiter der Mannschaftswertung
VON GÜNTHER WOLFF
Kempenich/Wahlscheid – Bei allerschönstem Frühlingswetter wurde die diesjährige "Rallye Kempenich" zum Publikumsmagnet. Rund um die Wertungsprüfungen fanden sich etwa 3500 Zuschauer ein um "Ihre" Rallyeteams lautstark zu unterstützen. Nach knapp 70 km gefahrenden Sonderprüfungen auf welchen die Rallyepiloten und Beifahrer ihren Fahrzeugen alles abverlangten, stand das Team Berlandy/Schaaf, gefolgt vom Team Reiter/Simon und Braun/Braun (alle auf BMW M3) als Sieger fest. Bedingt durch den extrem hohen Asphaltanteil dieser Rallye konnten sich die "Allradler" diesmal nicht so in Szene setzen. Auch die Teams des "MSC Wahlscheid" konnten am Ende zufrieden sein. Heinz Jansen mit Sohn Martin, auf Opel Manta B, konnten sich als Sieger der Youngtimerwertung Klasse 7 eintragen. Markus Schulz und Beifahrer Sebastian Schulz kommen mit ihrem Opel Kadett E immer besser in Fahrt und beenden die Rallye auf dem dritten Rang ihrer Klasse. Bis auf das Team Strauch/Paulussen, welches in der letzten Sonderprüfung leider durch einen technischen Defekt gestoppt wurde, beenden die anderen "Aggertaler" die Rallye auf guten Positionen, welches am Ende den zweiten Platz der Mannschaftswertung bedeutet. Bleibt hier noch der liebevoll restaurierte "BMW 2002 ti Alpina" vom Team Wolfgang Großmann mit Tochter Saskia zu erwähnen, welcher die "Premiere", bis auf einige Bremsprobleme, schadlos überstand.
Die nächste Rallye findet schon mit der "Rallye Westerwald" am 9. April statt. Auch hier dürfen sich die Zuschauer wieder auf viel "Action" freuen.

Erfolgreicher Start in die Rallye-Saison
2011
Team Werner/Schmitz startet bei der 22. Rallye Zorn mit Sieg im BMW
318is-Cup
VON GÜNTHER WOLFF
Miehlen/Wahlscheid – Besser hätte die Rallye-Saison 2011 für das Team Günther Werner mit Beifahrer Hans-Peter Schmitz, zweite der letztjährigen Cup-Wertung, im diesjährigen BMW 318is-Cup nicht beginnen können. Vier von sechs zu fahrende Sonderprüfungen der Rallye Zorn konnte das Team aus dem Aggertal als Sieger der zur Cup-Wertung zählenden Rallye beenden. Bei herrlichem Frühlingswetter wurde auf den vom MSC Zorn e.V. bestens präparierten, sehr anspruchsvollen und mit jeweils über 13 km Länge ungewöhnlich langen Sonderprüfungen um Sekunden gekämpft. Am Ende betrug der Abstand auf das zweitplatzierte Team der BMW 318is-Cup-Wertung, Teves/Schultheis fast 36 Sekunden. Bedingt durch diese, wie schon in der vergangenen Saison oft genug gezeigten fehlerfreien Fahrten, wurde die Klasse auf dem vierten Rang von 34 Fahrzeugen beendet. Im Gesamtklassement reichte diese Leistung für Rang elf von fast 100 Startern. Am Ende der diesjährigen Rallye Zorn konnte sich das Team Kleinwächter/Kleinwächter (Mitsubishi Lancer EVO 7) vor dem Vorjahressieger Schleimer/Fuchs (Vauxhall Astra) und dem drittplatzierten Team Lembke/Steeg (Subaru Impreza) in die Siegerliste eintragen.
Der nächste Lauf des BMW 318is-Cup, die Rallye Fürst v. Wrede, findet schon am 2. April in Ellingen statt.